Kündigungsschock

Ich rufe  meinen Chef an und sage ihm, dass ich kündige. Stille am anderen Ende... Ich erkläre, dass ich jetzt einen anderen Nebenjob habe, der wohl mehr meinen Fähigkeiten entsprich. Immer noch schweigt der Chef. Ich frage, ob ich schriftlich kündigen muss, oder ob die mündliche Kündigung reicht. Immer noch Stille am anderen Ende... dann antwortet er endlich - ich muss nichts schriftlich machen, aber bitte noch zwei Wochen arbeiten kommen.

An meinem nächsten Arbeitstag erwähnt der Chef meine Kündigung mit keinem Wort. Okay, denke ich, dann passt es ihm wohl nicht so ganz, dass ich aufhöre - ob es wohl daran liegt, das ich so eine gute Arbeit mache oder einfach daran, dass ich eine günstige Aushilfe bin, die sich nie beschwert.

 Mein zweiter Arbeitstag nach der Kündigung verläuft allerdings anders. Der Chef fragt, warum ich denn jetzt aufhöre und ob ich meinen Job im Kindergarten nicht mehr habe. Ich erkläre ihm die Situation erneut - vermutlich war der Schock damals zu groß, als das er weiter konzentriert zuhören könnte. Ich sage ihm, dass ich froh bin, hier gearbeitet zu haben. Und ich erzähle ihm, dass ich in 4 Monaten auch im Kindergarten gehen muss. Na dann könnte ich ja wieder hier arbeiten, meint er mit ein wenig Hoffnung in der Stimme.

Es tut gut zu wissen, dass er es bedauert, dass ich aufhöre hier zu arbeiten - vielleicht ist das Hotel doch der richtige Arbeitsplatz für mich. Ich könnte eine Ausbildung machen und dann aufsteigen und vcielleicht in einem richtig tollen Hotel in Köln arbeiten - oder auch nicht!

10.6.10 16:07

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